Hinter den Kullissen

Automateneinschliff

THERESA SPORRER

Automateneinschliff

In meinem heutigen Blog möchte ich dir den Automateneinschliff zeigen Nachdem du dich für eine Fassung und die passenden Gläser entschieden hast, fragst du dich bestimmt wie die Gläser in die Fassung kommen?

Die Gläser werden von unserem Glashersteller angefertigt und kommen bei uns rohrund an. Bevor wir die Gläser schleifen können, muss ich die Stärke sowie den optischen Mittelpunkt im Glas mit unserem Scheitelbrechwertmesser kontrollieren.

Als nächsten Schritt gebe ich die Zentrierdaten, die wir anhand der Aufnahme mit deiner neuen Brille ermittelt haben ein und taste auch die Form der Fassung ab um eine Vorlage zum Schleifen zu haben. Anschließend kann ich die Gläser blocken, um sie dann in den Schleifautomaten einspannen zu können.

Befindet sich das geblockte Glas im Automaten, achte ich noch einmal auf die Eingaben und dann kann der Schleifvorgang auch schon starten.

Nachdem der Automat das Schleifen beendet hat breche ich mit unserem Handschleifer die scharfen Kanten, damit kein Ausplatzer entsteht. Nun setze ich das Brillenglas in die Fassung ein und achte darauf, dass das Glas den richtigen Sitz hat und weder zu groß oder zu klein ist.

Den Vorgang wiederhole ich nun auch beim zweiten Glas. Ist die Brille dann optimal ausgerichtet und die Zentrierdaten stimmen überein, mache ich sie anschließend noch sauber, lege sie in das passende Etui und freue mich auf deinen Besuch, damit wir die fertige Brille an dich übergeben können.

Perfekte Anpassung

ELISA MAIERHOFER

Hallo, ich bin Elisa. Im September 2020 habe ich meine Ausbildung bei Optik Kronwinkler begonnen.
Bereits in den ersten Wochen wurde mir bewusst, dass ich die richtige Berufswahl getroffen habe, da ich jeden Arbeitstag mit großer Freude beginne. Als Optiker hat man einen abwechslungsreichen Alltag mit Kundenkontakt und handwerklichen Tätigkeiten, was mir sehr wichtig ist.

Perfekte Anpassung

Deine Brille soll einen bequemen und sicheren Sitz haben.
Voraussetzung für die perfekte Anpassung ist die Standardausrichtung. Diese ist wichtig, um dir bei der ersten Anprobe der Brille ein gutes Gefühl zu geben.
Wenn du dir eine Brille mit Pads ausgesucht hast, werden diese zuerst betrachtet. Dabei achten wir darauf, dass die Nasenpads auf deinem Nasenrücken aufliegen und nicht drücken. Um die Pads richtig einzustellen verwenden wir eine Padzange. Mit den Pads können wir auch verhindern, dass deine Brille auf deinen Backen aufliegt oder deine Wimpern beim Lidschlag die Gläser berühren. Sitzen die Pads perfekt auf deiner Nase, lassen wir dich nach unten sehen, ob auch der Abstand zwischen deiner Brille und deinem Gesicht passt.

Auch der Verlauf der Bügel seitlich am Kopf entlang wird überprüft. Dabei achten wir darauf, dass die Bügel locker entlang laufen und nicht einschneiden. Anschließend betrachten wir deine Brille von der Seite, um zu überprüfen, ob deine Brille im richtigen Winkel vor deinen Augen steht. Ist soweit alles in Ordnung betrachten wir den Verlauf der Bügel hinter deinen Ohren. Das Bügelende sollte schön entlang deiner Ohrmuschel laufen. Ist dies nicht der Fall wird das Bügelende mit der Ventilette erwärmt und im warmen Zustand gebogen. Sitzt die Brille dann optimal und du hast ein gutes Gefühl, ist die Brille perfekt angepasst.

Wie du siehst spielt die Anpassung eine große Rolle für einen guten Tragekomfort. Sollte deine Brille rutschen oder drücken, darfst du gerne ei uns vorbeikommen. Wir freuen uns auf deinen Besuch.

Fundusaufnahme

Martina Schütt

Hallo, ich bin Martina und seit 2018 bei Optik Kronwinkler. Schon in den ersten Wochen meiner Ausbildung fühlte ich mich darin bestätigt, dass dieser Beruf der richtige für mich ist. Durch die Vielfalt meines Berufes gibt es jeden Tag neue Herausforderungen und diese zu bewältigen macht mir eine Menge Spaß.

Hallo, ich möchte euch in diesem Blog mehr darüber erzählen was eine Funduskamera kann. Aber Zuerst erklär ich euch, was Fundus eigentlich ist.

Fundus was ist das eigentlich?

Mit der Funduskamera, auch Netzhautkamera genannt, werden fotografische Aufnahmen deiner Netzhaut angefertigt. Auf diesen Bildern kann man dein Sehzentrum (Macula) und den Sehnerv (Nervus opticus) beurteilen.
Wir betrachten die Bilder ganz genau. Sind Veränderung oder Auffälligkeiten darauf zu erkennen, empfehlen wir dir eine Kontrolle beim Augenarzt, da eine Veränderung ein Anzeichen für eine Augenkrankheit sein kann. Die häufigsten Augenkrankheiten, die auf Fundusbildern zu entdecken sind stelle ich euch kurz vor.

Altersbedingte Maculadegeneration (AMD):

Dieses Bild zeigt euch eine AMD. Bei einer AMD sieht man am Anfang verzerrt, später kommt es zur Verschlechterung der Sehschärfe. Im zentralen Gesichtsfeld wird zunächst unscharf gesehen im späteren Stadion sieht man einen „schwarzen“ Fleck. Die AMD wird eingeteilt in eine trockene und eine feuchte Variante. Je nach Art der AMD wird einmal durch den Stoffwechsel „Müll“ produziert der sich ablagert, zum anderen tritt durch Gefäßneubildung Flüssigkeit in die Netzhaut ein. Beides zerstört die Netzhaut und somit deine Sehzellen.

Glaukom (Grüner Star):

Hier seht ihr ein Glaukom. Ein Glaukom bleibt lange unerkannt. Erst im Endstadium macht es sich bemerkbar, durch Gesichtsfeldausfälle und Störungen des Kontrastsehens. Im schlimmsten Fall erblindet man. Der Augeninnendruck spielt hierbei eine Rolle. Nicht nur ein zu hoher, sondern auch ein normaler oder ein zu niedriger Augeninnendruck können Ursache für den grünen Star sein.

Diabetische Retinophatie:

Zucker ist schädlich – das weiß jeder. Sogar auf unser Auge hat Zucker Einfluss.
Hat jemand Diabetes, ist die Durchblutung schlecht und somit ist auch unsere Netzhaut unterversorgt. Diese Krankheit wird beim Auge auch Diabetische Retinophatie genannt. Die Augenkrankheit wird wie auch beim Grünen Star erst spät bemerkt, da unser Gehirn das Fehlende ergänzt.

Ihr seht es ist wichtig das Auge regelmäßig zu kontrollieren und zu beobachten.

Ich freue mich, wenn Ihr bald wieder bei unserem Azubi-Blog vorbeischaut.

Ein Rundgang durchs Geschäft

ELISA MAIERHOFER

Hallo, ich bin Elisa. Im September 2020 habe ich meine Ausbildung bei Optik Kronwinkler begonnen.
Bereits in den ersten Wochen wurde mir bewusst, dass ich die richtige Berufswahl getroffen habe, da ich jeden Arbeitstag mit großer Freude beginne. Als Optiker hat man einen abwechslungsreichen Alltag mit Kundenkontakt und handwerklichen Tätigkeiten, was mir sehr wichtig ist.

Ein Rundgang durchs Geschäft

Mut zur Farbe! Wie wäre es mit gelb oder rot?

Martina Schütt

Hallo, ich bin Martina und seit 2018 bei Optik Kronwinkler. Schon in den ersten Wochen meiner Ausbildung fühlte ich mich darin bestätigt, dass dieser Beruf der richtige für mich ist. Durch die Vielfalt meines Berufes gibt es jeden Tag neue Herausforderungen und diese zu bewältigen macht mir eine Menge Spaß.

Mut zur Farbe! Wie wäre es mit gelb oder rot?

Betrachtet euch doch mal durch farbige Brillen!

Mit schwarzen Fassungen kann man zwar nichts falsch machen und sie passen auch zu allem, aber farbige Brillen wie zum Beispiel grüne oder blaue können genauso modisch kombiniert werden. Die Farbkombinationen aus Outfit und Brille sollte dir nicht im Weg stehen.

Farbige Brillen kommen gut zur Geltung und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Versteckt euch nicht, seit mutig und tragt auch mal rote oder gelbe Fassungen.

Rote Brillen strahlen beispielsweise Lebensfreude und Mut aus, aber auch gelbe Fassungen sind derzeit voll im Trend. Sie wirken aufmunternd und helfen gegen schlechte Laune. An diesen Beispielen merkt ihr schon, sie sehen nicht nur cool aus, sie wirken auch auf andere.

Zu warmen Typen passen eher rote, gelbe, zarte dunkle orange und apricot Farben. Hingegen zu kalten Typen blau, grün und lila sehr gut passt.

Welcher Typ seid ihr eigentlich?
Ihr seid ein kühler Farbtyp, wenn euer Teint rosig-hell ist und ihr einen bläulichen Unterton habt.
Bei warmen Farbtypen habt ihr einen gold-, apricot- oder elfenbeinfarbigen Teint mit einem gelblichen Unterton.

Immer mehr haben den Mut zur Farbe, also warum nicht auch du?

Was ist eine Beschichtung bei einem Brillenglas und welche gibt es?

Martina Schütt

Hallo, ich bin Martina und seit 2018 bei Optik Kronwinkler. Schon in den ersten Wochen meiner Ausbildung fühlte ich mich darin bestätigt, dass dieser Beruf der richtige für mich ist. Durch die Vielfalt meines Berufes gibt es jeden Tag neue Herausforderungen und diese zu bewältigen macht mir eine Menge Spaß.

Was ist eine Beschichtung bei einem Brillenglas und welche gibt es?

Habt ihr euch schon einmal gefragt was eine Beschichtung ist und welche es gibt?
Ja, dann könnt Ihr in meinem neuen Blog mehr dazu erfahren!
Unter einer Beschichtung versteht man, verschiedene Schichten auf euren Brillengläsern, die den Tragekomfort oder die Widerstandsfähigkeit der Gläser verbessern sollen. Nun stelle ich euch ein paar dieser Beschichtungen vor.

Entspiegelung:

Die Entspiegelung sorgt für ein transparentes, klares Sehen. Durch diese Schicht erhalten wir eine störungsfreie Wahrnehmung und einen freien, reflexlosen Blick. Ohne Entspiegelung kann es zu störenden Restreflexen auf den Gläsern kommen, dies kann vor allem bei nasser Fahrbahn oder nächtlichem Straßenverkehr auftreten. Es kann aber auch bei Gesprächen stören, da dein Gegenüber sich selbst statt deine Augen, in der Brille sieht. Warum die Brillengläser bei dieser Schicht nicht so stark spiegeln, wie z.B. bei anderen Glasscheiben, lässt sich leicht erklären. Dank der Entspiegelung wird erreicht, dass weniger störende Restreflexe entstehen und dadurch mehr Licht durch das Brillenglas ins Auge fallen kann. Somit erscheinen deine Augen hinter dem Brillenglas für dein Gegenüber deutlicher und reflexfreier.

Hartschicht:

Die Hartschicht ist dazu dar, das deine Brille kratzfest bleibt. Kratzer sind nicht nur ein optisches Problem, sie können auch die Sicht beeinträchtigen und zur schnelleren Ermüdung der Augen führen. Außerdem sorgt sie, dass deine Brillengläser langlebiger bleiben. Die Hartschicht und die Entspiegelung sind die wichtigsten Beschichtungen einer Brille und sind somit nicht weg zu denken.

Sauberkeitsschicht:

Die Sauberkeitsschicht glättet die Oberfläche der Brillengläser und lässt Schmutz und Staub nicht so stark anhaften. Diese Schicht kann man mit einem Lotusblatt vergleichen. Bei einem Lotusblatt perlt das Wasser an der Oberfläche ab, so ist es auch bei dieser Beschichtung. Dies nennt man Lotuseffekt. Dadurch müssen die Gläser nicht so häufig gereinigt werden und sind somit langlebiger.

Blaufilter:

Der Blaufilter ist eine Brillenglas-Veredelung. Diese Beschichtung filtert das schädliche blaue Licht, das z.B. in Smartphones, Tablets und PCs zu finden ist heraus. Dieses blaue Licht bringt nicht nur unseren Tag- Nacht-Rhythmus durcheinander, sondern kann sogar Schäden an der Netzhaut verursachen. Durch diese Schicht wird unsere Netzhaut geschützt und hilft uns am Abend besser einzuschlafen.

GP1-Was muss ich können?

Martina Schütt

Hallo, ich bin Martina und seit 2018 bei Optik Kronwinkler. Schon in den ersten Wochen meiner Ausbildung fühlte ich mich darin bestätigt, dass dieser Beruf der richtige für mich ist. Durch die Vielfalt meines Berufes gibt es jeden Tag neue Herausforderungen und diese zu bewältigen macht mir eine Menge Spaß.

GP1-Was muss ich können?

In diesem Blog zeige ich euch etwas über meine baldige Zwischenprüfung. Was ich können muss und wie ich mich darauf vorbereite erzähle ich euch jetzt genauer.

Die Gesellenprüfung Teil 1 wird gegliedert in eine theoretische- und eine praktische Prüfung. Größtenteils geht es in der Theorie um das erste Lehrjahr, indem ich viel über den Aufbau des Auges, optische Berechnungen und Reparaturen von Brillen gelernt habe. Das Gelernte, das ich im zweiten Lehrjahr bis jetzt in der Schule behandelt habe, wird ebenfalls in der Theorie abgefragt. Beispiele dafür sind der Arbeitsschutz, Löten und die verschiedenen Fassungsmaterialien.

Um mein geschickliches Handwerk zu testen, wird es auch eine praktische Prüfung geben. Bei dieser Prüfung muss ich ein Brillenglaspaar per Hand in eine Metallvollrandfassung umarbeiten. Hierbei wird ein zu groß vorgeschliffenes Glas so von mir zu geschliffen, dass es in eine kleinere Fassung, in der ich das Glas schleifen muss, reinpasst. Dabei muss ich auf die Pupillendistanz, die Höhe und die Achse des Glases achten. Wie man ein Glas schleift und worauf man achten sollte seht ihr im Blog von Amelie über den Handeinschliff

Im zweiten praktischen Teil repariere ich eine Brille durch Löten. Die Aufgaben erfahre ich erst am Prüfungstag und übe deswegen fleißig. Es können alle Arten von Lötungen gefragt werden, wie zum Beispiel ein Klappbügel oder auch das Umlöten der Scharnierröllchen, um einen Bügel zu Kürzen.

Die Zwischenprüfung zählt zum Teil zur Abschlussprüfung dazu, daher gebe ich mein bestes, um möglichst gut abzuschneiden. Wenn ich die Gesellenprüfung Teil 1 bestehe, rücke ich meinem Traum eine Augenoptikerin zu werden ein Stück näher.

GP2- WAS MUSS ICH KÖNNEN ?

Selina Rienau

Hallo, ich bin Auszubildende im 2. Lehrjahr.
Meine Ausbildung zu Augenoptikerin begann im September 2017 in Arnstorf. Sie bereitet mir eine große Freude, denn Brille ist nicht gleich Brille!

GP2- was muss ich können?

Bald ist es so weit! Die Abschlussprüfung nähert sich und bis dahin heißt es für mich üben, üben, üben…

Aber auf welche Themen genau muss ich mich vorbereiten? Und was muss ich bei der praktischen Prüfung können? Genau das erzähl ich euch heute!

Die Gesellenprüfung Teil 2 setzt sich aus schriftlichen Fragen und praktischen Aufgaben zusammen. In der Theorie habe ich mich schon seit dem ersten Schultag in der Berufsschule darauf vorbereitet, denn im Grunde kommt alles dran, was ich bisher dort gelernt habe. Größtenteils geht es um die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Brillen, optischen Berechnungen und wie sich die optische Wirkung in den Brillengläsern bemerkbar macht. Zusätzliche Themen sind Erkrankungen, welche die Sehleistung vermindern und Kontaktlinsen. Natürlich gehört auch ein bisschen Allgemeinbildung dazu. Dafür gibt es den schriftlichen Teil zum Thema Sozialkunde.

Die Beratung ist für euch besonders wichtig, darum ist es auch ein großer Bestandteil der praktischen Gesellenprüfung. Am Anfang führen wir ein Verkaufsgespräch und beraten einen Kunden unter Berücksichtigung der individuellen Sehanforderungen. Anschließend passe ich dem Kunden die Brille an, d.h. ich schaue mir den Sitz der Brille im Gesicht genauer an. Das ist wichtig, damit ich genau weiß, wo der Kunde durch die Brille schaut. Wir Optiker nennen die Messwerte der Durchblickspunkte Zentrierdaten. Nach den Messungen wird die Brille in einem Formrandungsautomaten geschliffen. Zum Schluss, bei der Brillenabgabe, wird nochmal alles kontrolliert und somit ist der erste praktische Teil schon geschafft.

Die Zweite und letzte praktische Prüfung ist die Fertigung einer Bohrbrille. Aber wie das mit dem Bohren in zweieinhalb Stunden zu meistern ist, das steht alles ganz ausführlich im Blog von Astrid.

Wenn ich diese Prüfungen alle geschafft und dann auch noch bestanden habe, dürft ihr mich offiziell Augenoptiker-Gesellin nennen! 😉

eure Selina

Was misst welches Gerät?

Eva Rauchbart

Hallo ihr Lieben, ich bin Eva Rauchbart, auszubildende Augenoptikerin im 3. Lehrjahr. Bei der Berufswahl war mir wichtig, dass der Beruf abwechslungsreich und interessant ist und welcher ist hier besser geeignet als meiner.

Was misst welches Gerät?

Hey ihr Lieben!
Ihr wollt wissen, was wir bei eurem Besuch bei uns eigentlich alles messen?
Dann seid ihr hier genau richtig.

DNEye:
Wenn ihr eine neue Brille bekommt, werden eure Augen zuerst mit unserem DNeye- Scanner durchleuchtet. In dieser Messung werden eure Hornhautdicke, die Hornhautradien, die Lichtdurchlässigkeit der Linse, die Stärken bei Tag und bei Dämmerung also bei kleiner und großer Pupille und der Augeninnendruck eurer Augen gemessen.

Sehprobentafel:

Als nächstes dürft ihr jeweils immer eine Zeile der Sehprobentafel vorlesen. Das kennt bestimmt jeder Brillenträger unter euch! Wir messen eure Sehstärke und die Hornhautverkrümmung, wenn ihr eine habt. Falls Ihr Doppelbilder und zusätzlich oft Kopfschmerzen habt, kontrollieren wir noch, ob eure Augen eine Fehlstellung haben.

Keratograph:

Ihr wollt keine Brille tragen? Dann bleibt die Möglichkeit, dass ihr Kontaktlinsen verwendet. Für die Neuanpassung brauchen wir den Keratographen. Dieser misst die Radien eurer Hornhaut. Er kann aber auch Unebenheiten der Hornhaut z. B. von früheren Verletzungen am Auge erkennen. Durch die vermessenen Radien kann die komfortabelste Kontaktlinse ausgewählt werden und ihr bekommt Probelinsen zum Testen.

Spaltlampe:

Bei der Neuanpassung der Kontaktlinsen untersuchen wir erst einmal, ob Kontaktlinsen für euch geeignet sind. Dazu muss eure Hornhaut ohne Schäden sein und der Tränenfilm muss die Augen gut benetzen können. All das kann mit der Spaltlampe festgestellt werden.

Na, hättet ihr gedacht, dass wir so viele verschiedene Messungen von eurem Auge machen?

Bis bald
Eure Eva

Wie wird man eigentlich Augenoptiker?

Julika David

Ausbildung / Duales Studium

Hallo, ich habe im September 2017 eine Ausbildung zur Augenoptikerin bei Optik Kronwinkler begonnen. In Form von kleinen Beiträgen möchte ich euch mit durch meine Ausbildung nehmen und euch den Verlauf näher vorstellen.

Wie wird man eigentlich Augenoptiker?

Die klassische Ausbildung:

Welche Voraussetzungen sind notwendig und wie verläuft die Ausbildung eigentlich? Und was kann ich mit meinem Gesellenabschluss alles anfangen? Einen Schulabschluss braucht man auf jeden Fall, ob es ein guter Mittelschulabschluss ist, ein Realschulabschluss oder das Abitur, ist nicht so wichtig. Ein bisschen technisches und physikalisches Verständnis sollte natürlich schon vorhanden sein. Die schulische und betriebliche Ausbildung zum Gesellen erstreckt sich über drei Jahre und verläuft Blockweise und immer im Wechsel. Nach 18 Monaten steht die Gesellenprüfung Teil 1 (GP1) an.

Neben einem theoretischen Teil wird geprüft, was man mittlerweile handwerklich auf dem Kasten haben muss. Am Ende der Ausbildung steht die GP 2 (Abschlussprüfung) an. Als ausgelernter Augenoptiker ist man nicht nur Physiker, Techniker und Handwerker, nein – man ist auch Kaufmann, Mode- und Typberater und manchmal sogar auch Seelsorger- sozusagen All-in-one. Nach dem Gesellenabschluss ist natürlich noch nicht Schluss – es gibt die Möglichkeit einen Augenoptikmeister, den staatlich geprüften Augenoptiker oder ein Bachelorstudium zu absolvieren.

Der Weg über das Duale Studium:

Eine andere Option ist das duale Studium, so wie ich es mache. Die Ausbildung und das Studium laufen gleichzeitig ab. Die ersten Monate des Verbundstudiums finden im Betrieb und in der Berufsschule statt, nach ca. sieben Monaten steht die GP 1 an. Nach den 13 Monaten geht es für sieben Semester an die Hochschule und die betriebliche Ausbildung erfolgt in den Semesterferien.

Die GP 2 wird im Praxissemester abgelegt. Das Programm läuft zwar etwas straffer ab, aber mit genügend Motivation, Fleiß und Ehrgeiz ist das auch zu bewältigen. Mit dem Abschluss Bachelor of Science Augenoptik/Optometrie kann ich nicht nur in einem Optik Geschäft arbeiten, sondern auch in der augenoptischen Industrie, an Forschungsinstituten sowie in Augenkliniken. Und wenn ich das wirklich möchte, kann ich an den Bachelor noch den Master of Science dran hängen und dann stehen mir wirklich alle Türen der Optik weit weit offen. Hört sich doch ziemlich interessant an unser Beruf, oder?

Bis bald

Eure Julika

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