euronet

Was lernt man eigentlich in der Berufsschule im 1. Ausbildungsjahr?

Amelie Prinz

Ausbildung

Hallo, mein Name ist Amelie und bin seit September 2019 bei Optik Kronwinkler. Durch mein Praktikum wurde mir bewusst, dass der Beruf als Augenoptikerin genau das Richtige für mich ist. Die Vielfältigen handwerklichen Tätigkeiten und den Umgang mit den Kunden hat mich von Anfang an überzeugt.

Was lernt man eigentlich in der Berufsschule im 1. Ausbildungsjahr?

Hallo, in meinem neuen Blog möchte ich euch etwas darüber erzählen, was ich in der Berufsschule im 1. Ausbildungsjahr alles gelernt habe. Der schulische Unterricht wird in Theorie und Praxis unterteilt. Der ganze Theorie-Unterricht basiert auf den Grundlagen, die wir als Optiker in der Praxis als Wissen anwenden.

Zuerst nenne ich euch die einzelnen Fächer, in denen ich die ganze Theorie und das fachliche Wissen erlerne. Ich fange an mit dem Fach Augenoptische Versorgung. Hier haben wir als Erstes den Aufbau des Auges gelernt und wurden somit an das ganze Thema „Auge“ herangeführt.

Weiter ging es mit verschiedenen Augenerkrankungen, wie den Keratokonus. Hierbei ist die Hornhaut kegelförmig vorgewölbt (siehe Bild). Oder der Ptosis, was ein herabhängendes Oberlid aufweist. Diese Erkrankung kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens entstehen. Das letzte Thema, über das ich euch in diesem Fach erzähle sind die verschiedenen Fehlsichtigkeiten. Jemand, der keine Brille benötigt ist emmetrop.

Bei der Hyperopie handelt es sich um eine Weitsichtigkeit, welche mit Plusgläsern korrigiert wird. Jungen Menschen mit schwächerer Hyperopie fällt oft gar nicht auf, dass sie eine Fehlsichtigkeit haben, da sie alles einigermaßen gut sehen können. Das liegt daran, dass sie den Unterschied ausgleichen können, was auf Dauer aber anstrengend wird. Im Gegensatz zur Myopie (=Kurzsichtigkeit).

Diese Fehlsichtigkeit merkt man relativ schnell, da das Sehen in die Ferne unscharf ist. Die Myopie wird durch Minusgläser korrigiert.

Ein weiteres Fach ist die Brillenanfertigung und Reparatur. Hier habe ich gelernt, wie ein Auge das eintreffende Licht bricht und welche Rolle das Brillenglas hierbei spielt, um einen Punkt scharf zu sehen. Das letzte Theorie-Fach ist Verkauf und Beratung. Hier habe ich vieles über die Kontaktlinsen und deren Pflegemittel erfahren. Welche Kontaktlinsen es gibt und welche Pflegemittelsysteme dazu passen.

Um zu diesem Thema mehr zu erfahren könnt Ihr euch den Blog von Julika ansehen „Welche Kontaktlinse passt zu mir oder dir?“. Das Fach Verkauf und Beratung gibt es auch in der Praxis. Hierbei lernt man einiges über das Verkaufsgespräch und wie man den Kunden alles genau und strukturiert erklärt. Ebenfalls gibt es auch das Fach Brillenanfertigung und Reparatur in der Praxis. Dort wurde mir das Einschleifen eines Glases in die Brillenfassung gezeigt. Außerdem lernt man viele Werkzeuge kennen die man als Optiker im Alltag braucht.

Das waren jetzt einige Themen für das 1. Ausbildungsjahr. Sicherlich gibt es noch viele mehr, doch auf diese noch einzugehen reicht ein Azubi-Blog nicht aus.

Was ist eine Beschichtung bei einem Brillenglas und welche gibt es?

Martina Schütt

Hallo, ich bin Martina und seit 2018 bei Optik Kronwinkler. Schon in den ersten Wochen meiner Ausbildung fühlte ich mich darin bestätigt, dass dieser Beruf der richtige für mich ist. Durch die Vielfalt meines Berufes gibt es jeden Tag neue Herausforderungen und diese zu bewältigen macht mir eine Menge Spaß.

Was ist eine Beschichtung bei einem Brillenglas und welche gibt es?

Habt ihr euch schon einmal gefragt was eine Beschichtung ist und welche es gibt?
Ja, dann könnt Ihr in meinem neuen Blog mehr dazu erfahren!
Unter einer Beschichtung versteht man, verschiedene Schichten auf euren Brillengläsern, die den Tragekomfort oder die Widerstandsfähigkeit der Gläser verbessern sollen. Nun stelle ich euch ein paar dieser Beschichtungen vor.

Entspiegelung:

Die Entspiegelung sorgt für ein transparentes, klares Sehen. Durch diese Schicht erhalten wir eine störungsfreie Wahrnehmung und einen freien, reflexlosen Blick. Ohne Entspiegelung kann es zu störenden Restreflexen auf den Gläsern kommen, dies kann vor allem bei nasser Fahrbahn oder nächtlichem Straßenverkehr auftreten. Es kann aber auch bei Gesprächen stören, da dein Gegenüber sich selbst statt deine Augen, in der Brille sieht. Warum die Brillengläser bei dieser Schicht nicht so stark spiegeln, wie z.B. bei anderen Glasscheiben, lässt sich leicht erklären. Dank der Entspiegelung wird erreicht, dass weniger störende Restreflexe entstehen und dadurch mehr Licht durch das Brillenglas ins Auge fallen kann. Somit erscheinen deine Augen hinter dem Brillenglas für dein Gegenüber deutlicher und reflexfreier.

Hartschicht:

Die Hartschicht ist dazu dar, das deine Brille kratzfest bleibt. Kratzer sind nicht nur ein optisches Problem, sie können auch die Sicht beeinträchtigen und zur schnelleren Ermüdung der Augen führen. Außerdem sorgt sie, dass deine Brillengläser langlebiger bleiben. Die Hartschicht und die Entspiegelung sind die wichtigsten Beschichtungen einer Brille und sind somit nicht weg zu denken.

Sauberkeitsschicht:

Die Sauberkeitsschicht glättet die Oberfläche der Brillengläser und lässt Schmutz und Staub nicht so stark anhaften. Diese Schicht kann man mit einem Lotusblatt vergleichen. Bei einem Lotusblatt perlt das Wasser an der Oberfläche ab, so ist es auch bei dieser Beschichtung. Dies nennt man Lotuseffekt. Dadurch müssen die Gläser nicht so häufig gereinigt werden und sind somit langlebiger.

Blaufilter:

Der Blaufilter ist eine Brillenglas-Veredelung. Diese Beschichtung filtert das schädliche blaue Licht, das z.B. in Smartphones, Tablets und PCs zu finden ist heraus. Dieses blaue Licht bringt nicht nur unseren Tag- Nacht-Rhythmus durcheinander, sondern kann sogar Schäden an der Netzhaut verursachen. Durch diese Schicht wird unsere Netzhaut geschützt und hilft uns am Abend besser einzuschlafen.

Sehen in der Nacht

Cornelia Schlothauer

Hallo, mein Name ist Cornelia Schlothauer und ich habe meine Ausbildung im September 2017 begonnen. Heute möchte ich euch mit hinter die Kulissen meiner Ausbildung nehmen.

Hey, heute möchte ich dir etwas über das

Sehen in der Nacht und wie dir unsere Brillengläser dabei helfen können

erzählen und näher bringen.

Deine Augen besitzen zwei Sinneszellen, die dir das Sehen ermöglichen. Die Zapfen und die Stäbchen.
Die Zapfen befinden sich nur in deiner Foveola, das ist der Ort des schärfsten Sehens. Sie sind für dein Tag- bzw. dein Farbsehen verantwortlich.

Die Stäbchen hingegen befinden sich nicht im Bereich des schärfsten Sehens, sondern um diesen herum im ganzen Auge verteilt. Mit ihnen sehen wir Graustufen und unterscheiden hierbei von hell bis dunkel.
Deine Zapfen sorgen für schärfstes und genaues Sehen, deswegen ist deine Sehschärfe Tagsüber am besten. Da ohne Licht keine Farbe sichtbar ist, sind Zapfen Nachts bzw. bei Dunkelheit inaktiv und die Stäbchen aktiv.
Damit bei Dunkelheit mehr Licht in dein Auge kommt, weitet sich deine Pupille. Es werden mehr Stäbchen angeregt und damit das Sehen in der Nacht ermöglicht.

Sicher hattest du auch schon mal den Eindruck, dass du Nachts schlechter siehst. Wenn du das Licht ausschaltest, dauert es eine Zeit, bis du dich im dunklen Raum orientieren kannst. Deine Pupille wird größer und deine Stäbchen gewöhnen sich an die Dunkelheit, sie reagieren auf jedes noch so kleine Licht, da sie sehr Lichtempfindlich sind. So kannst du dich dann im dunklen Raum zurecht finden.
Deine Augen können übrigens bei großer und kleiner Pupille Stärkenunterschiede aufweisen.

Unser DNEye Scanner misst die unterschiedlichen Pupillengrößen deiner Augen und noch vieles mehr (du findest mehr dazu im Blog „was misst welches Gerät“).
Die mit unserer neusten Messtechnologie gemessenen Parameter, die Einfluss auf dein Sehen haben, können wir in deine Brillengläser einarbeiten. Die Gläser werden dann genau für dich und deine Augen angefertigt.
Dein Sehen wird dadurch auf´s Beste ausgeschöpft. Das ist das entspannteste und kontrastreichste Sehen, welches für dich möglich ist. Da deine unterschiedlichen Sehstärken bei Tag und bei Dämmerung berücksichtigt werden, hast du keine eingeschränkte Sicht durch z.B. Blendung und bist somit im Straßenverkehr am sichersten unterwegs.
Dein persönliches Brillenglas so individuell wie dein Fingerabdruck.

Du brauchst eine Brille?

Michael Huber

Ausbildung / Duales Studium

Hallo ich habe im September 2018 meine Ausbildung begonnen und möchte euch ab und an kleine Einblicke in unser Unternehmen und die Welt der Optik geben.

Du brauchst eine Brille?
Wir haben für jeden das richtige Glas!

Ich möchte euch heute einen kleinen Einblick in die Gläservielfalt in unserem Angebot geben. Wir versorgen unsere Kunden grundsätzlich mit Fern-, Nah-, Gleitsicht- und Nahkomfortbrillen. Die Frage welche Glas-Art für wen geeignet ist, muss jedoch sehr individuell betrachtet werden. Es können im Grunde grobe Einteilungen getroffen werden, aber die Auswahl ist letztendlich hauptsächlich vom Verwendungszweck abhängig.

Mit einer Fernbrille können verschiedene Sehprobleme behoben werden. Bei Kurzsichtigkeit wird damit ein optimales Sehen in die Ferne ermöglicht. Bei Weitsichtigkeit hingegen wird das optimale Sehen in die Nähe ermöglicht und zusätzlich das Sehen in die Ferne um einiges angenehmer, da die Augen sich nicht mehr so sehr anstrengen müssen.

Wenn man ein bestimmtes Alter, etwa 40-45 Jahre, erreicht, können die Augen sich nicht mehr so gut in die Nähe einstellen, was dazu führt dass in diesem Alter die meisten Menschen langsam Probleme beim Sehen im Nahbereich bekommen.
Eine Möglichkeit wäre dann, dass du dir eine Nahbrille zulegst, welche auch für dich geeignet ist, wenn Du in einem sehr nahen Bereich noch scharf sehen möchtest, also wenn Du beispielsweise handwerkliche Tätigkeiten ausführen musst oder viel liest. Diese Brille ist dann aber auch nur für das Sehen in der Nähe zu gebrauchen. Wenn du zusätzlich noch Probleme beim Sehen in die Ferne hast, dann benötigst du eine weitere Brille.

Die andere Möglichkeit die ratsam ist, wäre von einer Fernbrille auf eine Gleitsichtbrille umzusteigen. Bei dieser Glas-Art verändert sich die Stärke des Brillenglases verlaufsartig von oben nach unten, wobei im oberen Bereich das optimale Sehen in der Ferne und im unteren Bereich das optimale Sehen im Nahbereich gewährleistet wird. Man spart sich dabei den ständigen Wechsel, wenn man mehrere Brillen für verschiedene Sehbereiche benötigt.

Zusätzlich gibt es noch Nahkomfortbrillen, welche für dich geeignet sind wenn du deine Arbeit hauptsächlich vor einem Computer, oder generell in Büroräumen, ausübst. Diese Glas-Art ist ähnlich aufgebaut wie ein Gleitsichtglas. Der Unterschied dazu ist jedoch, dass hier im oberen Glas-Bereich die Stärke individuell auf deine Sehentfernung am Arbeitsplatz angepasst wird, wodurch dort ein entspanntes Sehen ermöglicht wird. Für den normalen Gebrauch im Alltag sind diese Brillen aber nicht geeignet.

GP1-Was muss ich können?

Martina Schütt

Hallo, ich bin Martina und seit 2018 bei Optik Kronwinkler. Schon in den ersten Wochen meiner Ausbildung fühlte ich mich darin bestätigt, dass dieser Beruf der richtige für mich ist. Durch die Vielfalt meines Berufes gibt es jeden Tag neue Herausforderungen und diese zu bewältigen macht mir eine Menge Spaß.

GP1-Was muss ich können?

In diesem Blog zeige ich euch etwas über meine baldige Zwischenprüfung. Was ich können muss und wie ich mich darauf vorbereite erzähle ich euch jetzt genauer.

Die Gesellenprüfung Teil 1 wird gegliedert in eine theoretische- und eine praktische Prüfung. Größtenteils geht es in der Theorie um das erste Lehrjahr, indem ich viel über den Aufbau des Auges, optische Berechnungen und Reparaturen von Brillen gelernt habe. Das Gelernte, das ich im zweiten Lehrjahr bis jetzt in der Schule behandelt habe, wird ebenfalls in der Theorie abgefragt. Beispiele dafür sind der Arbeitsschutz, Löten und die verschiedenen Fassungsmaterialien.

Um mein geschickliches Handwerk zu testen, wird es auch eine praktische Prüfung geben. Bei dieser Prüfung muss ich ein Brillenglaspaar per Hand in eine Metallvollrandfassung umarbeiten. Hierbei wird ein zu groß vorgeschliffenes Glas so von mir zu geschliffen, dass es in eine kleinere Fassung, in der ich das Glas schleifen muss, reinpasst. Dabei muss ich auf die Pupillendistanz, die Höhe und die Achse des Glases achten. Wie man ein Glas schleift und worauf man achten sollte seht ihr im Blog von Amelie über den Handeinschliff

Im zweiten praktischen Teil repariere ich eine Brille durch Löten. Die Aufgaben erfahre ich erst am Prüfungstag und übe deswegen fleißig. Es können alle Arten von Lötungen gefragt werden, wie zum Beispiel ein Klappbügel oder auch das Umlöten der Scharnierröllchen, um einen Bügel zu Kürzen.

Die Zwischenprüfung zählt zum Teil zur Abschlussprüfung dazu, daher gebe ich mein bestes, um möglichst gut abzuschneiden. Wenn ich die Gesellenprüfung Teil 1 bestehe, rücke ich meinem Traum eine Augenoptikerin zu werden ein Stück näher.

Wir waren für euch auf der Opti unterwegs!!

Selina Rienau

Hallo, ich bin Auszubildende im 3. Lehrjahr.
Meine Ausbildung zu Augenoptikerin begann im September 2017 in Arnstorf. Sie bereitet mir eine große Freude, denn Brille ist nicht gleich Brille!

Wir waren für euch auf der Opti unterwegs!!

Schon früh morgens geht´s los Richtung München zur Opti. Schon bei der Ankunft merken wir, uns erwartet wieder Großes. 6 Messehallen gefüllt mit den Neuheiten und Trends der Augenoptikerbranche.  Egal ob Brillenfassungen, Kontaktlinsen oder die neusten Geräte – hier finden wir einfach alles.

Wir starten mit der ersten Messehalle. Schnell ist klar, dass wir in dieser Halle alle Neuheiten rund um Kontaktlinsen und die dazugehörigen Pflegemittel finden. Nachdem wir uns über alles informiert haben geht’s schon weiter zur Nächsten. Hier gibt es alles an Werkzeugen und Zubehör, das wir Optiker benötigen um eure Brillen perfekt zu fertigen und dann auch zu pflegen. Und glaubt mir, da gibt es mehr als ihr denkt. Verschiedene Hersteller stellen ihre neuesten technischen Geräte vor – Geräte um eure Sehstärke zu ermitteln, um eure Brille perfekt anzupassen und auch welche, um eure Brille zu schleifen –  und alle sind sehr beeindruckend. Da so viele Neuheiten auch hungrig machen gönnen wir uns einen kleinen Snack und gleich danach geht´s weiter zur nächsten Halle. In dieser Halle sind alle Glashersteller vertreten und präsentieren ihre neusten Innovationen. Auch bei unserem Hauplieferanten Rodenstock gibt es wieder einiges zu entdecken. Wir können euch für jede Situation mit dem optimalen Brillenglas versorgen. Der Sommer steht ja schon bald wieder vor der Tür und auch für eure Sonnenbrillengläser gibt es viele tolle neue Farben.

Beim Stöbern in den restlichen Hallen steht schnell fest – der Fassungstrend bleibt rund. Wir sehen die verschiedensten Arten und Modelle von Fassungen aber eine sticht uns immer wieder ins Auge, die große, dicke und extravagante Brille. Sowas sieht man nicht jeden Tag aber sie ist ein richtiger Hingucker. Ob groß und bunt oder dünn und rund – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zwischen den unzähligen Fassungen entdecken wir immer wieder das Must-Have für eure Brille oder Sonnenbrille – die Brillenkette in den unterschiedlichsten Ausführungen. Am Ende des Tages sind wir echt K.O.,  aber  der Tag hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir sind über alle Neuheiten informiert und freuen uns schon diese an euch weiterzugeben.

Der Handeinschliff

Amelie Prinz

Ausbildung

Hallo, mein Name ist Amelie und bin seit September 2019 bei Optik Kronwinkler. Durch mein Praktikum wurde mir bewusst, dass der Beruf als Augenoptikerin genau das Richtige für mich ist. Die Vielfältigen handwerklichen Tätigkeiten und den Umgang mit den Kunden hat mich von Anfang an überzeugt.

Der Handeinschliff

In meinem ersten Blog möchte ich euch etwas zum Handeinschliff erzählen. Um die Gläser perfekt in eine Fassung einschleifen zu können muss man vieles beachten.

Nachdem sich der Kunde eine Brille ausgesucht hat, werden mithilfe einer Aufnahme seine Zentrierdaten und den Abstand der Pupillen gemessen.

Sobald man die passenden rohrunden Gläser hat wird der optische Mittelpunk, durch welchen der Kunde schauen soll, mit dem Scheitelbrechwertmesser angezeichnet.

Wenn die Markierungen auf den Gläsern sind und die ausgewählte Form aufgezeichnet ist, kann man das Schleifen mit dem Handschleifautomaten beginnen. Wichtig dabei ist, dass man die Schutzmaßnahmen berücksichtigt, wie zum Beispiel dass man eine Schutzbrille trägt und bei langen Haaren diese zurück bindet.

Der Schleifvorgang beginnt damit, dass man eine Flachfassette schleift solange bis die Form nur noch um 2mm größer ist als sie sein sollte. Danach beginnt man mit der Spitzfassette, welche einen Winkel von 60° beträgt, dass die Gläser in die Nut der Brillenfassung passen. Sobald die Gläser die richtige Größe haben, werden die Kanten gebrochen damit kein Ausplatzer passiert, anschließend werden sie in die Fassung eingesetzt. Zuletzt werden noch die Zentrierdaten überprüft. Und fertig ist der Handeinschliff.

Welche Kontaktlinse passt zu mir oder dir?

Julika David

Ausbildung / Duales Studium

Hallo, ich habe im September 2017 eine Ausbildung zur Augenoptikerin bei Optik Kronwinkler begonnen. In Form von kleinen Beiträgen möchte ich euch mit durch meine Ausbildung nehmen und euch den Verlauf näher vorstellen.

Welche Kontaktlinse passt zu mir oder dir?

Hallo,
Ihr habt euch sicher schon mal gefragt: kann ich auch Kontaktlinsen tragen? Natürlich gibt es Brillen für fast alle erdenklichen Lebenssituation. Aber mal zugegeben, gerade beim Sport sind Kontaktlinsen wirklich praktisch. Wer kennt es nicht: man macht Sport, schwitzt und die Brille rutscht, beschlägt oder gleich beides. Nervig oder?
Und genau deshalb möchte ich euch heute mehr über die „unsichtbare“ Sehhilfe erzählen.

Es gibt sie in den verschiedensten Varianten: formstabil, weich, mit einer Sehstärke oder mit mehreren Sehstärken,… . Auch bei der Tragezeit gibt es Unterschiede. Tageslinsen trägt man, wie der Name schon sagt, einen Tag. Man kann sie abends dann einfach weg werfen. Das ist ganz praktisch, weil man sich nicht speziell um die Pflege kümmern muss.

Apropos Pflege: bei Zwei-Wochen-Kontaktlinsen oder Monatslinsen sieht es da schon etwas anders aus. Bei ständigem Auf- und Absetzen setzen sich Ablagerungen wie zum Beispiel Proteine, Fette oder Staubpartikel aus der Luft auf der Linsenoberfläche ab. Deshalb ist eine gründliche Reinigung total wichtig, denn Entzündungen am Auge können sehr schmerzhaft sein.

Die eine Möglichkeit ist ein Zwei-Stufen-System: reinigende Peroxidlösung + Kochsalzlösung. Für die etwas Empfindlicheren unter uns, gibt es das Ganze auch ohne Konservierungsstoffe. Statt dem Zwei-Stufen-System gibt es auch eine Lösung die zugleich Pflege, Reinigung und Aufbewahrung ist, sozusagen All-in- One.
(Da wir gerade von Reinigung sprechen… für harte Kontaktlinsen gibt es einen speziellen Intensivreiniger, der den hartnäckigen Schmutz, vor allem Proteine aus dem Tränenfilm von der Linsenoberfläche entfernt. )

Aber jetzt mal zur Frage, welche Kontaktlinse passt zu mir?

  • Du hattest noch nie Linsen und willst sie einfach mal ausprobieren? Ich empfehle dir auf jeden Fall weiche Linsen. Die Eingewöhnungsphase ist relativ kurz und nach paar Stunden solltest du sie nicht mehr spüren.
  • Du möchtest die CL ab und zu, ich würde sagen drei- bis viermal die Woche tragen?! Auch hier sind weiche Tageslinsen oder Monatslinsen gut für dich geeignet.
  • Bist du eher nicht so der Brillentyp oder fühlst dich unwohl und möchtest täglich Kontaktlinsen tragen? Dann sind harte Linsen eine gute Möglichkeit für dich. Über einen langen Zeitraum gesehen ist diese Art gesünder für dein Auge. Warum? Die Kontaktlinse sitzt nicht direkt, wie die weiche Linse, auf deinem Auge. Sie schwimmt auf deinem Tränenfilm. Dadurch ist die Sauerstoffversorgung besser. Keine Sorge, auch bei weichen Linsen musst du dir keine Gedanken um die Gesundheit deiner Augen machen. Aber wie gesagt: die richtige Pflege ist dabei echt wichtig!

Neugierig geworden?

Bis bald,

Julika

GP2- WAS MUSS ICH KÖNNEN ?

Selina Rienau

Hallo, ich bin Auszubildende im 2. Lehrjahr.
Meine Ausbildung zu Augenoptikerin begann im September 2017 in Arnstorf. Sie bereitet mir eine große Freude, denn Brille ist nicht gleich Brille!

GP2- was muss ich können?

Bald ist es so weit! Die Abschlussprüfung nähert sich und bis dahin heißt es für mich üben, üben, üben…

Aber auf welche Themen genau muss ich mich vorbereiten? Und was muss ich bei der praktischen Prüfung können? Genau das erzähl ich euch heute!

Die Gesellenprüfung Teil 2 setzt sich aus schriftlichen Fragen und praktischen Aufgaben zusammen. In der Theorie habe ich mich schon seit dem ersten Schultag in der Berufsschule darauf vorbereitet, denn im Grunde kommt alles dran, was ich bisher dort gelernt habe. Größtenteils geht es um die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Brillen, optischen Berechnungen und wie sich die optische Wirkung in den Brillengläsern bemerkbar macht. Zusätzliche Themen sind Erkrankungen, welche die Sehleistung vermindern und Kontaktlinsen. Natürlich gehört auch ein bisschen Allgemeinbildung dazu. Dafür gibt es den schriftlichen Teil zum Thema Sozialkunde.

Die Beratung ist für euch besonders wichtig, darum ist es auch ein großer Bestandteil der praktischen Gesellenprüfung. Am Anfang führen wir ein Verkaufsgespräch und beraten einen Kunden unter Berücksichtigung der individuellen Sehanforderungen. Anschließend passe ich dem Kunden die Brille an, d.h. ich schaue mir den Sitz der Brille im Gesicht genauer an. Das ist wichtig, damit ich genau weiß, wo der Kunde durch die Brille schaut. Wir Optiker nennen die Messwerte der Durchblickspunkte Zentrierdaten. Nach den Messungen wird die Brille in einem Formrandungsautomaten geschliffen. Zum Schluss, bei der Brillenabgabe, wird nochmal alles kontrolliert und somit ist der erste praktische Teil schon geschafft.

Die Zweite und letzte praktische Prüfung ist die Fertigung einer Bohrbrille. Aber wie das mit dem Bohren in zweieinhalb Stunden zu meistern ist, das steht alles ganz ausführlich im Blog von Astrid.

Wenn ich diese Prüfungen alle geschafft und dann auch noch bestanden habe, dürft ihr mich offiziell Augenoptiker-Gesellin nennen! 😉

eure Selina

Standardausrichtung einer Brillenfassung

Cornelia Schlothauer

Hallo, mein Name ist Cornelia Schlothauer und ich habe meine Ausbildung im September 2017 begonnen. Heute möchte ich euch mit hinter die Kulissen meiner Ausbildung nehmen.

Standardausrichtung einer Brillenfassung

Hallo, ich bin´s wieder eure Cornelia. Heute erzähle ich euch etwas über die Standardausrichtung einer Brillenfassung.
Wieso mache ich das? Ich mache das, damit du bei der ersten Anprobe von unseren Brillen bzw. deiner zukünftigen Brille ein gutes Gefühl hast.

Die Standardausrichtung läuft folgendermaßen ab:

Als erstes schaue ich mir den Steg an, damit dieser gerade auf der Nase sitzt. Dafür halte ich die Brille an eine gerade Kante z.B. an einen Tisch.

Als nächstes achte ich auf die Pads, sie müssen symmetrisch sein und flächig auf der Nase liegen.

Dann schaue ich, dass kein „Propeller“ in der Brille ist. Das heißt, dass die Gläser nicht zueinander verkippt sein dürfen.

Im nächsten Schritt schaue ich mir den Bügelaufgang an. Das ist der Winkel zwischen dem Teil der Brille, der deine Gläser hält und den Bügeln. Dieser soll im offenen Zustand ca. 95° betragen. Ein zu enger Bügelaufgang kann drücken und die Brille nach vorne verschieben. Ein zu großer Bügelaufgang hat beim Aufsetzen keinen Halt und rutscht.

Als nächstes achte ich darauf, dass die Brille eine Vier-Punkt-Auflage hat. Das heißt, wenn man die Brille auf einen Tisch legt gibt es vier Berührungspunkte, jeweils einen am rechten und linken Bügelende und einen an der höchsten Stelle des rechten und linken Brillenglases.

Nun bin ich am letzten Schritt angekommen. Hierzu klappe ich die Bügel zu. Wenn diese genau übereinander liegen ist die Brille optimal ausgerichtet.

Jetzt ist die Brille bereit für Euch.

Start typing and press Enter to search

Shopping Cart